AGB für Mitgliederbereich und digitale Produkte
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für den Mitgliederbereich
Stand: 06.06.2025
1. Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln das Vertragsverhältnis zwischen
Anja Schönborn (nachfolgend „Anbieterin“ oder „Ich“) und den Teilnehmern/Kunden
(nachfolgend „Vertragspartner“ oder „Teilnehmer“) des Mitgliederbereichs unter
schoenborn-online.de.
Grundlage des Vertrags sind die jeweils auf der Website veröffentlichten Leistungsbeschreibungen,
Buchungsbestätigungen und diese AGB.
2. Geistiges Eigentum
Sämtliche Texte, PDFs, Präsentationen oder sonstige Dokumente (nachfolgend „Unterlagen“) aus meinem
Online-Angebot sind urheberrechtlich und gegebenenfalls durch weitere Schutzrechte (Marke, Patent,
Design o. ä.) geschützt. Ich räume Ihnen ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den
Unterlagen ausschließlich für den persönlichen Gebrauch ein.
Es ist untersagt, die erhaltenen Unterlagen – auch nicht auszugsweise – zu bearbeiten, zu
vervielfältigen, zu verbreiten, öffentlich auszustellen, auf Webseiten einzustellen oder anderweitig
öffentlich zugänglich zu machen. Eine Ausnahme besteht nur bei ausdrücklich eingeräumten Rechten
durch eine gesonderte schriftliche Genehmigung.
Die Excel-Datei zur Erstellung des „Maya Lebensbaumes“ ist ausdrücklich geistiges Eigentum von
Norbert Ziegler und Anja Schönborn. Ohne vorherige schriftliche
Zustimmung dürfen Sie diese Datei in keiner Form kopieren oder weitergeben. Verstöße werden rechtlich
verfolgt.
Mit dem Erwerb eines Webinars und dem Erhalt des USB-Sticks mit dieser Datei wird Ihnen eine
einfache Lizenz eingeräumt, das Programm im Rahmen Ihrer eigenen Selbständigkeit zu nutzen.
Diese Lizenz beschränkt sich auf Ihre persönliche Nutzung und ist nicht auf Dritte übertragbar.
3. Teilnahme an Webinaren und Online-Veranstaltungen
3.1 Buchung und Vertragsschluss
Der Kunde kann die Teilnahme an einem Webinar oder einer Online-Veranstaltung („Online-Sprechzimmer“)
für sich selbst oder für Dritte buchen. Wenn er für Dritte bucht, kommt der Vertrag ausschließlich
zwischen der Anbieterin und dem Kunden zustande. Ein Vertrag zugunsten Dritter gemäß § 328 BGB liegt
nicht vor.
Vor Buchung erhält der Kunde alle relevanten Informationen zum Leistungsumfang, Preis und Ablauf.
Soweit nicht abweichend vereinbart, gelten diese AGB. Der Vertrag über die Teilnahme kommt zustande,
sobald die Anbieterin die Buchung des Kunden in Text- oder Schriftform bestätigt.
3.2 Leistungen
Sofern nichts anders vereinbart ist, umfasst das Teilnahmeentgelt ausschließlich die persönliche
Teilnahme des Kunden bzw. der von ihm angemeldeten Dritten an der gebuchten Online-Veranstaltung.
Sonstige Leistungen – wie individuelle Einzelberatungen, persönliche Unterlagen oder Coaching –
werden gesondert vereinbart und abgerechnet.
4. Preise, Zahlung und Fälligkeit
Die Höhe des Teilnahmeentgelts ergibt sich aus der Buchungsbestätigung bzw. aus den Website-Informationen
(z. B. Stripe, PayPal, Überweisung). Sofern nichts anderes vereinbart ist, wird das Teilnahmeentgelt
unmittelbar nach Vertragsschluss in Rechnung gestellt. Mit Zugang der Rechnung ist das Entgelt fällig
und innerhalb von 7 Tagen ohne Abzüge zu begleichen.
Alle Entgelte verstehen sich netto zzgl. der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern der
Kunde im Inland ansässig ist. Für Teilnehmer mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands wird die Umsatzsteuer
des jeweiligen Wohnsitzlandes berechnet (innergemeinschaftlicher Erwerb).
Eine Aufrechnung des Kunden mit Forderungen der Anbieterin oder die Zurückhaltung von Zahlungen ist
nur zulässig, wenn die Gegenforderung rechtskräftig festgestellt, nicht bestritten oder anerkannt ist.
5. Stornierung durch den Kunden
Eine Stornierung ist nur in Textform (z. B. E-Mail) gegenüber der Anbieterin möglich.
- Bei Stornierungen bis zu 30 Tage vor Beginn der Veranstaltung: 50 % des Teilnahmeentgelts
als Stornoentgelt. - Bei Stornierungen später als 30 Tage vor Beginn oder bei Nichterscheinen: 100 % des
Teilnahmeentgelts als Stornoentgelt.
Dem Kunden steht der Nachweis frei, dass der Anbieterin kein oder ein wesentlich geringerer Schaden
entstanden ist.
Innerhalb verfügbarer Kapazitäten ermöglicht die Anbieterin nach billigem Ermessen, dass der Kunde
kostenfrei einen Ersatzteilnehmer benennt. Die Anbieterin muss dazu spätestens 4 Tage vor der Veranstaltung
bestätigen, ob der Ersatzteilnehmer teilnehmen kann. Ist keine Kapazität mehr frei, bleibt der
ursprüngliche Stornoanspruch bestehen.
6. Änderungen und Ausfall von Veranstaltungen
Die Anbieterin behält sich vor, den Veranstaltungsablauf im zumutbaren Rahmen zu ändern (Ort, Datum,
Uhrzeit, Inhalt). Zumutbare Änderungen berechtigen den Kunden nicht zum Rücktritt oder zur Minderung
des Entgelts.
Wird eine Veranstaltung abgesagt, erstattet die Anbieterin das bereits gezahlte Teilnahmeentgelt.
Weitere Ansprüche sind ausgeschlossen, es sei denn, es liegt Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit seitens
der Anbieterin vor.
7. Persönlichkeitsrechte
Mit der Teilnahme an einer Veranstaltung willigt der Kunde/Teilnehmer ein, dass die Anbieterin während
der Veranstaltung Foto‐ und Videoaufnahmen von und mit ihm anfertigt und diese auf alle bekannten und
unbekannten Nutzungsarten unbeschränkt und unentgeltlich verwerten darf. Die Einwilligung ist räumlich
und zeitlich unbeschränkt.
8. Widerrufsrecht bei digitalen Inhalten und Veranstaltungen
Verbraucher (§ 13 BGB) haben grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht für Fernabsatzverträge,
sofern die Dienstleistung nicht innerhalb dieser Frist vollständig erbracht wird. Erbringt die Anbieterin
die Leistung (z. B. Webinar) während der Widerrufsfrist und wurde der Verbraucher vor Vertragsschluss
ordnungsgemäß über den Verlust des Widerrufsrechts belehrt, erlischt das Widerrufsrecht mit Beginn der
Leistungserbringung.
Mit der Buchung des Webinars bzw. dem Zugang zu sonstigen digitalen Produkten erklärt der Kunde ausdrücklich,
dass die Anbieterin mit der Ausführung des Vertrages vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen darf. Weiterhin
erklärt er, dass er Kenntnis davon hat, dass er in diesem Fall sein Widerrufsrecht verliert, sobald das
Webinar gestartet oder das digitale Produkt heruntergeladen bzw. der Zugang freigeschaltet wird.
9. Abonnements (monatliche Mitgliedschaften)
Die Anbieterin bietet Abonnements ohne Mindestlaufzeit an. Das Abonnement verlängert sich automatisch
um jeweils einen weiteren Monat, bis es von einer Vertragspartei gekündigt wird.
Die monatliche Gebühr und der Leistungsumfang werden auf der Website
anjaschoenborn.de
veröffentlicht. Alle Preise verstehen sich – sofern nicht anders ausgewiesen – inklusive der jeweils
gültigen Umsatzsteuer.
Das Abonnement kann vom Kunden jederzeit zum Ende des laufenden Monats mit einer Frist von zwei Wochen
in Textform (E-Mail oder schriftlich) gekündigt werden. Die Anbieterin kann ein Abonnement ebenfalls
mit zweimonatiger Frist jeweils zum Ende der Monatslaufzeit aus wichtigem Grund kündigen.
10. Nutzungsrechte digitaler Produkte
Sofern aus dem Angebot hervorgeht, dass Teilnehmer digitale Downloads (PDFs, Audios, Videos o. Ä.)
erhalten, gilt:
- Mit dem Herunterladen oder dem erstmaligen Zugriff auf das digitale Produkt erlischt das Widerrufsrecht
des Kunden (§ 356 Abs. 5 BGB). Hierüber wird der Kunde gesondert belehrt. - Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den digitalen Inhalten
ausschließlich für den persönlichen Gebrauch im Rahmen der eigenen Tätigkeit. Eine Weitergabe,
Vervielfältigung oder öffentliche Nutzung – auch auszugsweise – ist ohne schriftliche Zustimmung
untersagt. - Das Herunterladen oder Anschauen der digitalen Inhalte gilt als ausdrückliche Zustimmung zum
Verzicht auf das Widerrufsrecht.
11. Haftung
Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Für leichte Fahrlässigkeit
haftet die Anbieterin nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren
Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der
Kunde regelmäßig vertrauen darf; in diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertrag
sschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Die Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden oder entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen, soweit
nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
Ebenso wenig, wenn die Anbieterin eine Garantie übernommen hat oder Ansprüche aus dem Produkthaftungsgesetz
betroffen sind.
12. Schlussbestimmungen
Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung
dieses Schriftformerfordernisses.
Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages ganz oder teilweise unwirksam sein oder ihre Wirksamkeit
später verlieren, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen
Regelung gilt eine dem wirtschaftlichen Zweck möglichst nahekommende, rechtlich zulässige Regelung als
vereinbart.
Auf diesen Vertrag findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung, sofern
nicht eine zwingende gesetzliche Vorschrift etwas anderes bestimmt. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten
aus diesem Vertrag ist – soweit zulässig – Wertheim.
Wildensee, 06.06.2025
Anja Schönborn